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 Marine Küstenbatterie Oldenburg
Mit dem Bau der Batterie Oldenburg wurde 1940 begonnen, zum Einsatz kamen hier zwei 24 cm Schiffskanonen L/50 die im ersten Weltkrieg von deutschen Soldaten in Russland erbeutet wurden. Ursprünglich hatten die Kanonen das Kaliber 254 welches bei der Modernisierung durch Krupp in den 1930er Jahren auf Kaliber 238 mm geändert wurde, hierfür wurden neue Seelenrohre in die Mantelrohre eingezogen. Durch die Änderung des Kalibers konnte die eigene Deutsche Munition mit dem Kaliber 24mm verschossen werden. Verschossen wurden Panzersprenggranaten von 105,5 kg und Sprenggranaten von 148,5 Kg welche eine Reichweite von 28.300 Metern bei einer Vmax. von 900m/s hatten. Am Anfang standen die beiden Geschütze in offenen Bettungen und erst im laufe des Jahres 1942 wurden die Geschützbunker errichtet was dazu führte das der Seitenrichtbereich sich von 360° auf 120° verringerte. Zur Verteidigung der Batterie gegen Angriffe aus dem Landesinneren wurden drei deutsche Feldgeschuetze in offener Feuerstellung, Infanteriestuetzpunkte mit Feldmässig ausgebauten Granatwerferstellungen und einigen MG Nästern errichtet. Für die Mannschaften wurden mehrere Bunker errichtet. Für die Flugabwehr kamen zwei englische 4 cm Flak, ein deutscher 2 cm- Flakvierling und vier franzoesische 7,5 cm Flak zum Einsatz. Außerdem wurde ein Leitstand/SK errichtet welcher auch als Hospital diente, dieser Bunker wurde aber nie fertig gestellt. Insgesamt verfügte die Batterie Oldenburg über: 1 x R606, 2 x R612, 1 x R629, 5 x SK Bunker, 1 x SK/Machinenbunker, 1 x Leitstand/SK + Hospital, 2 x Vf/Schartenstand, 1 x 7.5cm F.K.231, 2 x 5cm KwK Ringstand, 2 x Vf58c Tobruk, 5 x MG Stand und 2 x 24cm S.K.L/50 Kanonen. Im Jahr 2017 wurden Teile der Anlage mit Sand zu geschüttet.
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