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U-Verlagerung Meerschaum
Noch während der Arbeiten an der U-Verlagerung Anke welche für die TAM Rudolstadt geplant war begannen die Arbeiten zu der U-Verlagerung Meerschaum im Oktober 1944. Die TAM war von Anfang an nicht mit der U-Verlagerung Anke zufrieden und so kam es zum Bau der Anlage Meerschaum. Geplant war eine Größe von 30000m² für die Verlegung des Lagers und der Werkstatt. Es sollten zwei Fahrstollen entstehen, zwischen diesen Stollen sollten elf Längsstollen von je 500 Meter Länge und 5 - 6 Meter Breite in den Berg getrieben werden. Zusätzlich sollten noch mehrere Verbindungsgänge entstehen sowie vier Belüftungsstollen oberhalb der Produktionsstollen. In den beiden Fahrstollen sollten Schmalspurbahnen für den Materialtransport eingesetzt werden. Um mit dem Bau der Anlage zugig voran zu kommen fing man an gleichzeitig die beiden Fahrstollen in den Berg zu treiben. Von beiden Fahrstollen aus bohrte man sich parallel in den Fels so das man nach 250 Meter aufeinander traf und der 500 Meter lange Längsstollen fertig war. Auf diese Weise hatte man bis März 1945 fünf der geplanten elf Stollen angefangen aber nur einen fertig gestellt. Dies würde einer Fläche von 4200qm² entsprechen die bis Kriegsende fertig gestellt war. Laut Xaver Dorsch waren hiervon bereits 3000qm² durch das TAM belegt, dies wird aber von keiner anderen Quelle bestätigt.
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