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Marine Küstenbatterie Waldam
Die Batterie Waldam liegt ca. 300 Meter vom Strand entfernt zwischen den Dünen. Nachdem Frankreich von Deutschland 1940 besetzt wurde begann man damit die vorhandenen französischen Anlagen zu übernehmen. Die Batterie Waldam entstand auf der französischen Geschützbatterie Fort Vert. Nachdem die Wehrmacht die Batterie übernommen hatte wurde sie mit drei 170 mm Geschützen in offenen Stellungen bewaffnet. 1942 wurde die Stellung an die Kriegsmarine übergeben welche die 170mm Geschütze gegen 150mm Geschütze austauschte. Im Jahr 1944 baute man für zwei der Geschütze je einen Regelbau M270. Für das dritte Geschütz baute man einen am Atlantikwall einzigartigen Bunker, ein SK M305. Dieser Bunker besaß einen Drehturm aus Stahlbeton und konnte sich um 360° drehen, hierfür wurden ein Rollenlager eines Geschützturmes des französischen Schlachtschiffes "Provence" eingesetzt. Der Turm hatte ein Gewicht von ca. 750 Tonnen. Folgende Bauwerke umfasste die Batterie Waldam: 2x M270 1x M305 1x SC dreistöckiger Leitstand 1x R612 1x SK/Maschinenbunker 5x Munitionsbunker 28 kl. Bunker 2x Bunker in Wellblech Ausführung Bewaffnung: 3x SK C/28 150mm Geschütze 1x 7.5cm F.K 1x 2.5cm Pak 1x 3.7cm Flak 2x 2cm Flak 1x 150cm Scheinwerfer 10 Tobruks für Maschinengewehre Ende September 44 wurde die Batterie vom Landesinneren durch die dritten kanadische Infanteriedivision angegriffen. Angeblich weist der Drehturm noch heute in die damalige Angriffsrichtung, ob das wirklich stimmt kann ich nicht sagen.
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